Neuigkeiten aus den Gesundheitsmärkten (Teil 7)

Bioverpflegung in der Schule

Wie kann Schülern ein schmackhaftes, gesundes und zeitgemäßes Mittagessen angeboten werden, das aus Biozutaten hergestellt wird und bezahlbar ist? Diese Frage stellen sich Eltern und Lehrer gleichermaßen. Denn Biokost an der Schule erfordert mehr als den Austausch konventioneller Lebensmittel durch ökologisch angebaute.

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Das Angebot muss von den Schülern angenommen werden und es darf nicht in Konkurrenz zu dem stehen, was etwa der Hausmeister in seinem "Shop" anbietet. Nicht zuletzt erfordert Biokost oftmals eine eigene Logistik: Verfügt die Schule über eine eigene Küche, kann gezielt Biokost eingekauft werden. Ist dagegen nur eine Mikrowelle vorhanden, um fertige Menüs aufzuwärmen, muss ein Anbieter gesucht werden, der Bioessen liefert.

"Wir müssen die gesamte Schulgemeinde integrieren: Lehrer, Eltern und vor allem die Kinder. Nur dann kann die Verankerung von regional-biologischer Kost an Schulen dauerhaft funktionieren. Die Erfahrungen, die wir an Schulen bei der Einführung von Biokost gemacht haben, sind überaus positiv: Schulleitung, Lehrkräfte, Caterer und Küche sind enger zusammengerückt, und die Eltern waren sogar bereit, einen verträglichen Mehrpreis für die regionale Biokost zu akzeptieren", sagt Klaus Adamschek, Leiter des Umweltbildungszentrums Licherode.

Quelle: 
oekolandbau,
10.09.2008

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